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Was sind Hilfsmittel und wozu braucht man sie? Hilfsmittel sind, wie der Name schon sagt, Gegenstände, die helfen den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern oder Menschen mit Behinderungen das Leben erleichtern.
Es gibt eine breite Palette davon, und bestimmt hatte jeder von uns schon Berührungspunkte damit. Zu den Hilfsmitteln zählen, Sehhilfen, Hörhilfen, Prothesen, Kompressionskleidung, Rollstühle oder Rollatoren. Die Liste ist sehr lang, sodass es dazu eine ganze Auflistung, den sogenannten Hilfsmittelkatalog gibt. Da Hilfsmittel nötig sind, damit Erkrankte am täglichen Leben teilnehmen können, werden diese von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen teilweise oder manchmal sogar komplett bezahlt.
Viele Menschen meiden aber die Inanspruchnahme von Hilfsmittel, da sie sich nicht „alt“ genug fühlen z.B. bei Hörgeräten oder Rollatoren. Dabei haben Hilfsmittel nichts mit dem Alter zu tun. Sie sollen den Betroffenen HELFEN, ihren Alltag selbstständiger und leichter zu schaffen.
Es gibt z.B. viele junge Menschen die Hörgeräte tragen, oder Kompressionsstrümpfe. Wichtig ist doch, dass man mehr am Leben teilhaben kann, da darf man sich doch auch etwas Hilfe holen.
Ob ein Hilfsmittel nötig ist, entscheiden Ärzte und Patienten gemeinsam. Meist bekommt man dann ein Rezept/ eine Verordnung vom Arzt und wendet sich damit an den Leistungserbringer (Sanitätshaus, Akustiker, Optiker…) Bei gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Leistungserbringer meist die Erstellung von Kostenvoranschlägen und die Abrechnungen mit den Krankenkassen. Wichtig ist immer eine gute Beratung, und dass man sich als Kunde/ Patient auch gut aufgehoben fühlt. Denn das beste Hilfsmittel bringt nichts, wenn es nicht auf die Bedürfnisse der Person abgestimmt ist. Und Bedürfnisse ändern sich auch im Laufe eines Lebens.

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